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genannt CANALETTO (1720-1780)

Bernardo Bellotto kam am 30.Januar 1720 in Venedig zur Welt. Er war der Neffe des Malers Giovanni Antonio Canal, genannt Canaletto.
Nachdem er als 14jähriger in die Werkstatt seines Onkels, des älteren Canaletto eintrat,
übernahm er dessen Künstlernamen.
Einer Einladung August III. folgend, siedelte Bernardo Bellotto 1747 mit seiner Familie nach Dresden über. Der Kurfürst als außergewöhnlicher Kunstkenner ernannte ihn zum Hofmaler mit einem stattlichen Jahresgehalt von 1750 Talern.
Zeichen der hohen Wertschätzung war auch die Übernahme der Patenschaft für seine vier in Dresden geborenen Töchter durch Mitglieder des Königshauses
und der Familie des Grafen Brühl.
Während Bellottos erstem Aufenthalt in Dresden entstanden zahlreiche der berühmten  Ansichten von Dresden, Pirna und der Festung Königstein. 
Mit dem Ausbruch des Siebenjährigen Krieges suchte der sächsische König Zuflucht in Warschau. Bellotto musste Dresden ebenfalls verlassen und arbeitete zwei Jahre in Wien im Dienst Maria Theresias.
1761 kehrte der Maler nach Dresden zurück.
Nach dem Tod August III. folgten für Bernardo Bellotto schwere Zeiten.
Die höfische Kultur und die 1764 gegründete Dresdner Kunstakademie, an der Bellotto als Professor für Perspektive unterrichtete,
orientierten sich am aufkommenden klassizistischen Ideal.    
Auf einer Reise nach St. Petersburg  1766 machte Bernardo Bellotto Station beim polnischen König in Warschau, der die venezianische Malerei verehrte und ihn zum Hofmaler ernannte. Bellotto setzte seine Reise nicht fort und arbeitete bis zu seinem Tod am 17. Oktober 1780 am Warschauer Hof.

 

 

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